Warum plötzlich alle über Mounjaro sprechen und was du unbedingt wissen musst
Kaum ein Medikament hat in den letzten Monaten so viel Aufmerksamkeit bekommen wie Mounjaro (Tirzepatid). Erste Studien zeigen: Viele Patientinnen und Patienten verlieren mit Mounjaro deutlich mehr Gewicht als mit bisherigen Präparaten wie Ozempic oder Wegovy.
Doch was steckt wirklich hinter diesem neuen Wirkstoff? Ist Mounjaro in Deutschland schon zugelassen und wie hoch sind die Kosten? Welche Nebenwirkungen können auftreten, und für wen ist das Medikament überhaupt geeignet?
In diesem Ratgeber findest du alle wichtigen Informationen zu Wirkung, Anwendung, Erfahrungen und Kosten von Mounjaro. Außerdem vergleichen wir es mit anderen bekannten Abnehmspritzen und zeigen dir, wie du herausfindest, ob Mounjaro für dich infrage kommt.
Unsere aktuelle Empfehlung für Online-Abnehmspritzen
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Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Beratung und keine individuelle medizinische Entscheidung.
Mounjaro ist der Markenname für den Wirkstoff Tirzepatid, ein sogenannter GLP-1/GIP-Agonist. Das klingt zunächst technisch, bedeutet aber im Kern: Dieser Wirkstoff ahmt gleich zwei körpereigene Hormone nach, die den Blutzuckerspiegel und das Hungergefühl regulieren. Genau dieser „Doppel-Effekt“ unterscheidet Mounjaro von anderen Abnehmspritzen und macht es zu einem der spannendsten Medikamente auf dem Markt.
Unterschied zu anderen Abnehmspritzen
Präparat
Wirkstoff
Hormonwirkung
Besonderheit
Ozempic
Semaglutid
GLP-1
Appetitkontrolle, Blutzucker
Wegovy
Semaglutid (hoch)
GLP-1
Stärkere Gewichtsabnahme, Adipositas-Zulassung
Mounjaro
Tirzepatid
GLP-1 + GIP
Doppelte Wirkung, teils stärker
Während Ozempic und Wegovy ausschließlich den GLP-1-Rezeptor aktivieren, geht Mounjaro einen Schritt weiter: Es bindet zusätzlich an den GIP-Rezeptor. Studien deuten darauf hin, dass diese Kombination zu einem stärkeren Gewichtsverlust führen kann – manche sprechen von einem „Gamechanger“ gegenüber den bisherigen GLP-1-Medikamenten. Auch im Vergleich zu Rybelsus (Tablettenform von Semaglutid) hat Mounjaro durch seine Wirkweise einen klaren Vorteil, da es den Appetit noch effektiver dämpfen und den Stoffwechsel stärker beeinflussen kann.
Ursprüngliche Zulassung: Diabetes Typ 2
Entwickelt wurde Tirzepatid ursprünglich für die Behandlung von Diabetes Typ 2. Die Zulassung in den USA (FDA) und auch in der EU bezog sich zunächst ausschließlich auf die Senkung des Blutzuckers bei Betroffenen. Dass Patientinnen und Patienten im Rahmen der Studien teilweise erhebliche Mengen an Gewicht verloren, war anfangs ein „Nebeneffekt“ – inzwischen ist genau das der Hauptgrund für das große öffentliche Interesse.
Aktueller Status in Deutschland & EU
Mounjaro® (Tirzepatid) ist in der EU für Typ-2-Diabetesund für Gewichtsmanagement zugelassen: bei Adipositas (BMI ≥ 30) oder bei Übergewicht (BMI 27–<30) mit Begleiterkrankungen. Abgabe nur auf Rezept, Therapie stets ärztlich begleitet. In den USA heißt die Gewichtsmanagement-Zulassung Zepbound™.
Wichtig: Mounjaro ist verschreibungspflichtig und sollte niemals ohne ärztliche Kontrolle angewendet werden.
Wirkung von Mounjaro im Körper – wie funktioniert es?
GLP-1 (Glucagon-like Peptide-1): Dieses Hormon sorgt dafür, dass sich der Magen langsamer entleert und das Sättigungsgefühl länger anhält. Gleichzeitig reguliert es den Blutzuckerspiegel nach dem Essen.
GIP (Glucose-dependent Insulinotropic Polypeptide): Unterstützt die Insulinfreisetzung und verstärkt den Effekt auf das Hungergefühl.
Zusammen bedeutet das: Der Körper bekommt ein stärkeres Signal „Du bist satt“ und gleichzeitig wird der Blutzucker stabiler reguliert.
Wirkung auf Appetit, Blutzucker & Gewicht
Patientinnen und Patienten berichten, dass sie schneller satt werden und weniger Lust auf Zwischenmahlzeiten haben. Auch Heißhungerattacken nehmen ab. Parallel dazu sinkt der Blutzuckerspiegel, was besonders für Menschen mit Typ-2-Diabetes relevant ist. Das Ergebnis: spürbare Gewichtsreduktion, die nicht nur durch weniger Kalorien, sondern auch durch den verbesserten Stoffwechsel erreicht wird.
Warum gilt Mounjaro als besonders effektiv?
Die Kombination aus GLP-1 und GIP scheint den Effekt nicht nur zu verstärken, sondern auch konstanter zu machen. Viele Patientinnen und Patienten halten ihr Gewicht länger stabil, und auch die Blutzuckerwerte profitieren stärker als bei Präparaten mit nur einem Wirkmechanismus. Aus diesem Grund sehen Fachleute in Tirzepatid einen möglichen „nächsten Schritt“ in der Adipositastherapie.
Mounjaro wirkt nicht nur durch weniger Hunger, sondern auch durch eine gezielte Verbesserung des Stoffwechsels. Genau diese Doppelwirkung macht es so interessant – sowohl für Menschen mit Diabetes als auch für alle, die unter starkem Übergewicht leiden.
Mounjaro zum Abnehmen – Studien & Erfahrungen
Evidenz in Kurzform
SURMOUNT-1-Studie (N = 2 539, 72 Wochen): Teilnehmende mit Tirzepatid verloren im Schnitt 15 – 20 % ihres Ausgangsgewichts je nach Dosis (5–15 mg). Publiziert im New England Journal of Medicine (2022).
Direktvergleich mit Semaglutid (ohne Diabetes): Nach 72 Wochen erreichten Patient:innen unter Tirzepatid einen Gewichtsverlust von −20,2 %, unter Semaglutid −13,8 %. Die Differenz war statistisch signifikant. Quelle: NEJM, 2025 [head-to-head trial].
Fazit: Die Kombination aus GLP-1- und GIP-Wirkung führt in Studien zu größerem und stabilerem Gewichtsverlust als reine GLP-1-Analoga. Medizinische Begleitung bleibt zwingend erforderlich.
Während Mounjaro (Tirzepatid) in Deutschland offiziell noch nur für Typ-2-Diabetes zugelassen ist, wird es schon jetzt in vielen Ländern als mögliches Abnehm-Medikament gehandelt. Ärztinnen und Ärzte dürfen es zwar bereits off-label verschreiben – also außerhalb der ursprünglichen Indikation –, allerdings geschieht das immer unter strenger ärztlicher Aufsicht. Eine eigenmächtige Nutzung ohne Rezept ist nicht nur illegal, sondern auch riskant.
Wie viel Gewicht kann man verlieren?
Dosierung
Dauer
Ø Gewichtsverlust
Vergleich zu Wegovy
5 mg
72 Wochen
ca. 15 %
leicht höher
10 mg
72 Wochen
ca. 17 %
höher
15 mg
72 Wochen
ca. 20 %
deutlich höher
In den SURMOUNT-Studien erreichten Teilnehmende mit Mounjaro beeindruckende Resultate:
Bei einer Dosierung von 15 mg lag der durchschnittliche Gewichtsverlust bei rund 20 % des Ausgangsgewichts nach 72 Wochen.
Viele Patientinnen und Patienten verloren damit 15–25 Kilogramm – teils sogar mehr.
Zum Vergleich: Mit anderen GLP-1-Präparaten wie Wegovy lagen die Werte eher bei 12–15 %.
Diese Ergebnisse gelten als Meilenstein, da sie erstmals zeigen, dass medikamentöse Therapien in Richtung der Erfolge einer Magen-OP kommen können – ohne chirurgischen Eingriff.
Viele berichten, dass Heißhungerattacken stark nachlassen und Essen „keine große Rolle“ mehr spielt.
Häufig wird betont, dass sich das Sättigungsgefühl schneller einstellt.
Erste Patientenstimmen berichten von einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität – weniger Gelenkschmerzen, mehr Energie im Alltag.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen: Manche Nutzer*innen klagen über Verdauungsprobleme oder Übelkeit, vor allem zu Beginn der Therapie.
Wirkt Mounjaro unterschiedlich bei Männern und Frauen?
Interessant: Die Studien weisen darauf hin, dass Frauen im Durchschnitt etwas stärker auf Mounjaro ansprechen – sie verlieren prozentual mehr Gewicht als Männer. Fachleute führen dies u. a. auf hormonelle Unterschiede, Körperfettverteilung und Ernährungsgewohnheiten zurück. Männer profitieren jedoch ebenfalls, vor allem durch die starke Blutzuckerregulierung und den Schutz vor Folgeerkrankungen.
Mounjaro gilt aktuell als das vielversprechendste Medikament für Menschen mit starkem Übergewicht. Sobald die offizielle Zulassung zur Adipositastherapie in der EU erfolgt, dürfte es Wegovy und Ozempic in vielen Bereichen überholen.
Unsere aktuelle Empfehlung für Online-Abnehmspritzen
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Die Behandlung mit Mounjaro (Tirzepatid) erfolgt in der Regel über sogenannte Fertigpens, die bereits die richtige Dosis enthalten. Das macht die Anwendung im Alltag vergleichsweise unkompliziert – dennoch darf die Therapie nur nach ärztlicher Verschreibung und unter medizinischer Kontrolle erfolgen.
Welche Dosierungen gibt es?
Woche
Dosierung
Hinweis
1–4
2,5 mg
Einstieg, Verträglichkeit prüfen
5–8
5 mg
Erhöhung, erste Wirkung spürbar
9–12
7,5 mg
weitere Anpassung
ab 13
bis 15 mg
Maximaldosis bei guter Verträglichkeit
Mounjaro ist in mehreren Stärken erhältlich: 2,5 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg, 12,5 mg und 15 mg. Damit können Ärztinnen und Ärzte die Dosis schrittweise anpassen – je nachdem, wie gut das Medikament vertragen wird und welche Therapieziele im Vordergrund stehen.
Schrittweise Erhöhung
Die Behandlung beginnt meist mit 2,5 mg pro Woche, um den Körper langsam an den Wirkstoff zu gewöhnen. Nach einigen Wochen wird die Dosis typischerweise auf 5 mg gesteigert. Bei guter Verträglichkeit können weitere Erhöhungen in 2,5-mg-Schritten erfolgen, bis hin zur Maximaldosis von 15 mg pro Woche. Diese schrittweise Anpassung ist wichtig, um Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Magenbeschwerden möglichst gering zu halten.
Häufigkeit der Anwendung
Mounjaro wird einmal pro Woche gespritzt, unabhängig von Mahlzeiten oder Tageszeit. Viele Patientinnen und Patienten wählen einen festen Wochentag, um die Anwendung nicht zu vergessen.
Handhabung des Pens
Die Injektion erfolgt subkutan, also unter die Haut – bevorzugt am Bauch oder Oberschenkel. Der Fertigpen ist so konzipiert, dass er sich mit einem Klick aktivieren lässt. Wichtig ist, die Einstichstellen regelmäßig zu wechseln, um Hautreizungen zu vermeiden.
Hinweis: Nur unter ärztlicher Begleitung
Auch wenn die Anwendung technisch einfach wirkt, gilt: Die Entscheidung über Dosierung und Dauer liegt immer bei der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt. Mounjaro darf nicht ohne Verschreibung oder medizinische Betreuung genutzt werden.
Merke: Eine individuelle Dosierung ist entscheidend für den Erfolg – sowohl beim Abnehmen als auch beim Schutz vor Nebenwirkungen.
Mounjaro Nebenwirkungen – Risiken & Sicherheit
Wichtige Sicherheitshinweise: GI-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö/Obstipation) sind häufig zu Beginn und bei Dosissteigerung. Selten: Pankreatitis, Gallenblasenprobleme. EU-Fachinformation beachten; in den USA besteht ein Boxed Warning zu C-Zell-Schilddrüsentumoren bei Nagern (Übertragbarkeit auf Menschen unklar). Therapie nur unter ärztlicher Kontrolle.
Wie bei allen Medikamenten gilt auch bei Mounjaro (Tirzepatid): Neben den positiven Effekten können Nebenwirkungen auftreten. Die Intensität ist individuell unterschiedlich – viele Patientinnen und Patienten berichten von leichten Beschwerden zu Beginn, die mit der Zeit nachlassen.
Übelkeit (vor allem in den ersten Wochen nach Beginn)
Durchfall oder Verstopfung
Erbrechen
Appetitlosigkeit
Bauchschmerzen oder Blähungen
Diese Effekte sind in der Regel vorübergehend und treten verstärkt während der Dosissteigerung auf. Viele Betroffene berichten, dass sich die Symptome nach einigen Wochen deutlich bessern.
Seltene, aber schwerwiegendere Nebenwirkungen
In seltenen Fällen können ernsthafte Komplikationen auftreten:
Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
Störungen der Gallenblase (z. B. Gallensteine)
Starke Magen-Darm-Beschwerden, die ärztlich abgeklärt werden sollten
Sehr selten: schwere allergische Reaktionen
Bei ungewöhnlich starken oder anhaltenden Beschwerden ist sofort medizinische Hilfe notwendig.
Wer sollte Mounjaro nicht nehmen?
Mounjaro ist nicht für jede Person geeignet. Kontraindikationen sind u. a.:
Schwangerschaft und Stillzeit
Bestimmte Vorerkrankungen (z. B. schwere Magen-Darm-Erkrankungen, bestimmte Tumorerkrankungen, familiäre Vorgeschichte von Schilddrüsenkrebs)
Kinder und Jugendliche: bisher keine ausreichenden Daten zur Sicherheit
Die Entscheidung über eine Behandlung liegt daher immer bei der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.
Sicherheit laut Studien
Die bisherigen Studien zeigen: Mounjaro gilt als insgesamt gut verträglich. Die meisten Nebenwirkungen treten mild bis moderat auf und lassen mit der Zeit nach. Im Vergleich zu anderen GLP-1-Präparaten ist das Nebenwirkungsprofil ähnlich – durch die zusätzliche GIP-Wirkung konnten keine signifikant höheren Risiken nachgewiesen werden.
Wichtig: Jede Therapie sollte engmaschig ärztlich begleitet werden, um Nutzen und mögliche Risiken individuell abzuwägen.
Mounjaro Kosten – Preise & Erstattung
Ein entscheidender Faktor bei der Entscheidung für oder gegen eine Therapie mit Mounjaro (Tirzepatid) sind die Kosten. Da es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt, variieren die Preise je nach Dosierung, Packungsgröße und Apotheke.
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Die Kosten für Mounjaro hängen von Laufzeit und Dosierung ab. Mit unserem interaktiven Kostenrechner kannst du in wenigen Sekunden abschätzen, welche Ausgaben dich erwarten könnten.
Mounjaro Kostenrechner 2025
Mounjaro Kostenrechner
Rechne hier deine voraussichtlichen Kosten für Mounjaro aus (ohne Krankenkassen-Erstattung).
Gewählte Laufzeit: 6 Monate
Deine Kosten im Überblick
💰Günstig:1.500 €
⚖️Durchschnitt:2.400 €
🔥Hoch:3.600 €
Wichtiger Hinweis: Preise basieren auf ca. 250–600 € pro Monat. Keine medizinische oder finanzielle Beratung.
Preis pro Packung / Monat
Dosierung
Monatliche Kosten (ca.)
Jahreskosten (ca.)
2,5–5 mg
250–300 €
3.000–3.600 €
7,5–10 mg
350–450 €
4.200–5.400 €
12,5–15 mg
500–600 €
6.000–7.200 €
Hinweis zu Preisen: Apothekenpreise schwanken, je nach Dosierung, Packungsgröße, Verfügbarkeit und Vertrag. Die unten genannten Bereiche sind Orientierungswerte. Keine Kosten- oder Erstattungsberatung.
Derzeit liegen die Kosten für Mounjaro in Deutschland (Stand: 2025) ungefähr bei:
2,5 mg / 5 mg: ca. 250–300 € pro Monat
7,5 mg / 10 mg: ca. 350–450 € pro Monat
12,5 mg / 15 mg: ca. 500–600 € pro Monat
Je höher die Dosierung, desto teurer wird die Therapie. Bei einer Langzeitanwendung können die jährlichen Kosten schnell mehrere Tausend Euro betragen.
Vergleich zu Ozempic & Wegovy
Im direkten Vergleich liegt Mounjaro im oberen Preissegment:
Viele Patientinnen und Patienten entscheiden sich aktuell für das Präparat, das verfügbar und bezahlbar ist – langfristig wird Mounjaro aber als mögliche „Premium-Lösung“ gehandelt.
Zahlt die Krankenkasse Mounjaro?
Aktuell gilt: Die Kosten werden in Deutschland nur übernommen, wenn Mounjaro zur Behandlung von Diabetes Typ 2 verschrieben wird. Für den Einsatz bei Adipositas gibt es derzeit keine Regelversorgung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Einige private Versicherungen prüfen jedoch schon individuelle Erstattungen. Fachleute erwarten, dass das Thema in den kommenden Jahren stärker politisch diskutiert wird, da Adipositas als chronische Erkrankung zunehmend ernst genommen wird.
Was bedeutet das langfristig für Patient*innen?
Wer Mounjaro zur Gewichtsreduktion nutzen möchte, muss aktuell selbst zahlen – was für viele Betroffene eine erhebliche finanzielle Hürde darstellt. Gleichzeitig könnte die Investition für manche lohnend sein, da der potenzielle Gewichtsverlust langfristig gesundheitliche Vorteile bringt (z. B. geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes).
Eine detaillierte Aufstellung der Preise findest du in unserem ausführlichen Ratgeber zu den Abnehmspritze Kosten.
Mounjaro ist wirksam, aber teuer. Ob die Krankenkassen in Zukunft die Kosten übernehmen, hängt davon ab, ob die Zulassung für Adipositas kommt – und wie die gesundheitspolitische Diskussion in Deutschland verläuft.
Mounjaro kaufen – legal & sicher
Da es sich bei Mounjaro (Tirzepatid) um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt, ist der Kauf in Deutschland streng geregelt. Eine Abgabe ohne Rezept ist nicht erlaubt – weder in Apotheken vor Ort noch online.
Unsere aktuelle Empfehlung für Online-Abnehmspritzen
Nach Vergleich mehrerer Telemedizin-Anbieter ist DoktorABC aktuell unsere bevorzugte Adresse für GLP-1-Abnehmspritzen per Online-Rezept.
– Online-Anamnese in wenigen Minuten – Ärztlich geprüftes E-Rezept – Schnelle, diskrete Lieferung aus der Apotheke
Mounjaro darf nur von einer Ärztin oder einem Arzt verschrieben werden. Ohne ärztliches Rezept ist ein legaler Erwerb unmöglich. Das dient dem Schutz der Patient*innen, da die Therapie engmaschig begleitet werden muss, um Wirkung und mögliche Nebenwirkungen im Blick zu behalten.
Screening & Anamnese: Ärztin oder Arzt prüft Gesundheitszustand, Vorerkrankungen und individuelle Eignung.
Verschreibung: Bei positiver Entscheidung wird ein Rezept ausgestellt.
Apotheke: Das Medikament kann in einer lokalen oder zertifizierten Online-Apotheke eingelöst werden.
Wichtig: Die Dosierung und Dauer der Anwendung werden individuell festgelegt.
Warnung vor illegalen Online-Shops
Immer wieder tauchen Angebote auf dubiosen Webseiten oder in sozialen Netzwerken auf, die Mounjaro ohne Rezept anbieten – oft zu „Schnäppchenpreisen“. Diese Quellen sind illegal und hochriskant:
Gefahr von gefälschten oder verunreinigten Produkten
Keine Kontrolle über Dosierung oder Wirkstoffgehalt
Gesundheitsgefahr durch falsche Anwendung
Seriöse Wege (z. B. Telemedizin)
Neben dem klassischen Weg über die Hausärztin oder den Facharzt bieten inzwischen auch Telemedizin-Programme eine legale Möglichkeit, Zugang zu Mounjaro zu erhalten. Dabei erfolgt die Beratung online per Video-Sprechstunde, die Verschreibung läuft digital, und das Medikament wird direkt über eine Partnerapotheke zugestellt.
Wer Mounjaro nutzen möchte, sollte unbedingt den offiziellen Weg gehen – über Screening, Rezept und Apotheke. Alles andere ist nicht nur illegal, sondern kann auch lebensgefährlich sein.
Erfahrungen mit Mounjaro
Neben klinischen Studien geben vor allem Erfahrungsberichte von Patientinnen und Patienten einen Einblick in den Alltag mit Mounjaro. Gerade weil das Medikament in den USA bereits seit 2022 breiter eingesetzt wird, liegen erste Rückmeldungen vor, die inzwischen auch in Deutschland diskutiert werden.
Kategorie
Positive Erfahrung
Herausforderung
Gewicht
15–20 % Reduktion
Stabil halten
Blutzucker
Stabilisierung
–
Alltag
mehr Energie
Nebenwirkungen am Anfang
Kosten
–
hoch
Erste Erfahrungsberichte aus den USA & Deutschland
In den USA berichten viele Nutzer*innen von erheblichen Gewichtsverlusten, teilweise über 20 Kilogramm innerhalb eines Jahres.
Erste Stimmen aus Deutschland (meist bei Diabetes-Therapie) bestätigen ähnliche Trends: weniger Heißhunger, mehr Kontrolle über den Appetit und ein allgemein verbessertes Wohlbefinden.
Besonders positiv wird hervorgehoben, dass sich Blutzuckerwerte stabilisieren und damit auch das Risiko für Folgeerkrankungen sinkt.
Positive Aspekte aus Patientensicht
Starker Gewichtsverlust: Viele Patient*innen verlieren deutlich mehr Gewicht als mit anderen Präparaten.
Verbesserte Blutzuckerkontrolle: Stabilere Werte, weniger Schwankungen nach den Mahlzeiten.
Mehr Energie im Alltag: Einige berichten, dass alltägliche Bewegungen und Sport wieder leichter fallen.
Herausforderungen im Alltag
Nebenwirkungen: Zu Beginn klagen viele über Übelkeit oder Verdauungsprobleme. Oft bessern sich die Symptome nach einigen Wochen, manche müssen die Therapie jedoch abbrechen.
Kosten: Da die Behandlung teuer ist und (außer bei Diabetes) nicht von der Krankenkasse übernommen wird, sind die monatlichen Ausgaben für viele ein Hindernis.
Verfügbarkeit: Immer wieder kommt es zu Lieferengpässen, da die Nachfrage weltweit stark steigt.
Subjektive Erfahrungsberichte (anonymisiert)
„Ich habe in einem Jahr 18 Kilo verloren und esse zum ersten Mal seit Jahren bewusst kleinere Portionen. Es fühlt sich an, als hätte ich die Kontrolle zurück.“ – Patientin, 45 Jahre
„Die ersten Wochen waren hart wegen der Übelkeit, aber danach war es wie ein Schalter im Kopf. Ich denke kaum noch an Essen.“ – Patient, 52 Jahre
„Das Medikament wirkt, aber die Kosten sind ein echtes Problem. Ohne private Rücklagen könnte ich es mir nicht leisten.“ – Patientin, 39 Jahre
Die Erfahrungen mit Mounjaro sind überwiegend positiv – gerade in Bezug auf Gewichtsverlust und Blutzuckerkontrolle. Gleichzeitig zeigen die Stimmen aber auch, dass Nebenwirkungen, Preis und Verfügbarkeit reale Hürden sind.
Mounjaro im Vergleich: Ozempic, Wegovy & Rybelsus
Wer sich für eine Abnehmspritze interessiert, stößt schnell auf die großen Namen: Mounjaro, Ozempic, Wegovy und Rybelsus. Alle basieren auf ähnlichen Mechanismen, unterscheiden sich jedoch in Wirkstoff, Wirkung, Anwendungsform und Zulassung. Der direkte Vergleich hilft, die passende Option besser einzuordnen.
Mounjaro gilt als das vielversprechendste Medikament für starke Gewichtsreduktion – aktuell aber nur bei Diabetes zugelassen.
Ozempic ist die etablierte Wahl bei Diabetes, jedoch weniger effektiv beim Abnehmen.
Wegovy ist bereits für Adipositas freigegeben und daher aktuell die wichtigste legale Option zur Gewichtsreduktion in Deutschland.
Rybelsus ist praktisch für Spritzenmuffel, bleibt aber in der Wirksamkeit deutlich hinter den Injektionen zurück.
Wer auf maximale Abnehmergebnisse hofft, schaut auf Mounjaro. Wer sofort eine legale Option für Adipositas möchte, setzt derzeit auf Wegovy.
Zukunft & Verfügbarkeit in Deutschland
Die Nachfrage ist hoch. Engpässe können auftreten, besonders bei höheren Dosen. Vorsicht vor illegalen Online-Shops und Fälschungen; Beschaffung ausschließlich über Apotheken/Telemedizin-Anbieter mit Rezept.
Region
Zulassung Diabetes
Zulassung Adipositas
Verfügbarkeit
Deutschland
✅
⏳ in Prüfung
eingeschränkt, teils Engpässe
EU
✅
⏳ in Prüfung
variabel
USA
✅
✅ seit 2023
verbreitet, aber Engpässe
Lieferstatus 2025 – kommt es zu Engpässen?
Schon heute melden viele Apotheken, dass GLP-1-Medikamente regelmäßig knapp werden. Auch Mounjaro ist hiervon betroffen. Grund: Die weltweite Nachfrage übersteigt die Produktionskapazitäten. Besonders höhere Dosierungen sind häufig nur verzögert lieferbar. Hersteller und Behörden arbeiten zwar an Produktionsausweitungen, kurzfristige Engpässe bleiben aber wahrscheinlich.
Erwartete Zulassungen für Adipositas
Aktuell ist Mounjaro in Deutschland nur für Typ-2-Diabetes zugelassen. Eine Zulassung für die Behandlung von Adipositas wird jedoch für die kommenden Jahre erwartet. In den USA hat die Arzneimittelbehörde FDA Tirzepatid bereits für Adipositas freigegeben – ein starkes Signal für die EU. Fachleute gehen davon aus, dass auch die europäische Zulassung bald folgt. Damit könnte Mounjaro ähnlich wie Wegovy offiziell für stark übergewichtige Menschen ohne Diabetes verschrieben werden.
Viele Expert*innen sehen in Mounjaro den kommenden Marktführer. Gründe:
Stärkere Wirksamkeit beim Gewichtsverlust im Vergleich zu Semaglutid-Präparaten
Doppelte Hormonwirkung (GLP-1 + GIP), die neue Standards setzen könnte
Steigende Bekanntheit und hohe Nachfrage bei Ärztinnen und Patientinnen
Trotzdem: Solange Mounjaro in Deutschland noch nicht für Adipositas zugelassen ist, bleibt Wegovy die erste Wahl für legale Abnehmtherapien. Langfristig aber könnte Mounjaro sowohl Ozempic (Diabetes) als auch Wegovy (Adipositas) in vielen Bereichen überholen – vorausgesetzt, Produktion und Preisgestaltung ziehen mit der Nachfrage mit.
Kurzfristig bleibt die Verfügbarkeit eine Herausforderung, mittelfristig könnte Mounjaro jedoch zum neuen Standard in der Adipositastherapie werden.
Fazit – Ist Mounjaro das „Gamechanger“-Medikament?
Mounjaro (Tirzepatid) hat das Potenzial, die Behandlung von Übergewicht und Diabetes dauerhaft zu verändern. Die Kombination aus Appetitkontrolle und Blutzuckerregulation führt in Studien zu deutlich stärkeren Abnehmergebnissen als bisherige Präparate. Damit gilt Mounjaro schon jetzt als möglicher Gamechanger.
Natürlich gibt es auch Grenzen: Nebenwirkungen, hohe Kosten und die noch ausstehende Zulassung für Adipositas in Deutschland bleiben vorerst Hürden. Dennoch zeigen sowohl Studien als auch erste Erfahrungsberichte, dass Mounjaro für viele Betroffene neue Perspektiven eröffnet.
Für wen besonders interessant?
Menschen mit Adipositas, die trotz Diäten und Bewegung kaum abnehmen konnten
Patient*innen mit Typ-2-Diabetes, die zusätzlich Gewicht verlieren möchten
Betroffene, die nach einer wirksamen Alternative zu Wegovy oder Ozempic suchen
Nächste Schritte
Wer wissen möchte, ob Mounjaro eine Option ist, sollte den Weg über eine ärztliche Beratung oder ein seriöses Screening-Programm gehen. Nur dort lässt sich prüfen, ob der Wirkstoff individuell geeignet ist und welche Dosierung sinnvoll ist.
Kurz gesagt: Mounjaro ist noch nicht für alle zugänglich – aber es könnte in den kommenden Jahren das wichtigste Medikament in der Adipositastherapie werden.
Häufig gestellte Fragen zu Mounjaro
Ist Mounjaro in Deutschland für Gewichtsmanagement zugelassen?
Ja. In der EU ist Tirzepatid (Mounjaro®) für Gewichtsmanagement zugelassen: BMI ≥ 30 oder BMI ≥ 27 mit Begleiterkrankung. Abgabe nur auf Rezept.
Wie viel Gewicht kann man verlieren?
In Studien (z. B. SURMOUNT-1) haben Teilnehmer*innen mit Mounjaro im Schnitt 15–20 % ihres Körpergewichts innerhalb von rund 1,5 Jahren verloren – deutlich mehr als mit vergleichbaren Präparaten.
Was kostet Mounjaro pro Monat?
Die monatlichen Kosten variieren je nach Dosierung: ca. 250 bis 600 € pro Monat. Höhere Dosierungen sind entsprechend teurer.
Wird es von der Krankenkasse übernommen?
Aktuell übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Kosten nur bei Diabetes Typ 2. Für eine Adipositastherapie müssen Betroffene derzeit selbst zahlen. Private Versicherungen prüfen teils individuelle Erstattungen.
Was ist der Unterschied zwischen Mounjaro und Ozempic?
– Mounjaro: Wirkstoff Tirzepatid, Doppelwirkung (GLP-1 + GIP), teils stärkere Abnehmergebnisse. – Ozempic: Wirkstoff Semaglutid, nur GLP-1, zugelassen für Diabetes Typ 2.
Kurz gesagt: Mounjaro wirkt oft stärker, ist aber (noch) nicht für Adipositas zugelassen.
Ist Mounjaro sicher?
Die bisherigen Studien zeigen, dass Mounjaro gut verträglich ist. Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Verdauungsprobleme oder Appetitlosigkeit, die meist nach einigen Wochen abklingen. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten.
Was ist der Unterschied zwischen Mounjaro und Zepbound?
Beides Tirzepatid. Mounjaro® ist der EU-Name, Zepbound™ der US-Name für die Gewichtsmanagement-Indikation.
Über uns
Dieser Blog wird von einem Redaktionsteam aus Ernährungswissenschaftlern, Medizinjournalisten und Ärzten betreut.
Alle Inhalte sind sorgfältig recherchiert, medizinisch geprüft und basieren auf aktuellen Studien sowie offiziellen Gesundheitsquellen (u. a. EMA, BfArM, Fachliteratur). Hinweis: Unsere Inhalte ersetzen keine ärztliche Beratung, sondern dienen der neutralen Information.
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Für die medizinische Richtigkeit arbeiten wir mit einem ärztlichen Beirat zusammen, der die Artikel vor Veröffentlichung prüft. Damit stellen wir sicher, dass unsere Beiträge sowohl allgemeinverständlich als auch fachlich korrekt sind.
Kurz gesagt: Abnehmspritzen wie Ozempic, Wegovy oder Mounjaro sind in Deutschland verschreibungspflichtig. Du bekommst sie legal über Telemedizin-Anbieter,…
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